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Spielsachen fair machen!

Die Kampagne „Spielsachen fair machen!“ ist ein gemeinsames Projekt der Südwind Agentur und vier weiterer NGOs aus Frankreich, der Tschechischen Republik, Polen und Rumänien. Unsere Aufgabe besteht darin, KonsumentInnen, Medien und PolitikerInnen über die Situation der chinesischen ArbeiterInnen in den Spielzeugfabriken zu informieren.

Um die von den multinationalen Spielzeugherstellern verlangten extrem kurzen Liefertermine und kaum kostendeckenden Preise einhalten zu können, wird die Verletzung von Menschen- und Arbeitsrechten auch in den chinesischen Zulieferbetrieben in Kauf genommen. Daher ist eines unserer Ziele, einen Dialog zwischen Spielzeugproduzenten und -händlern, NGOs und Betroffenen zu starten, um letztlich die Arbeitsbedingungen der FabriksarbeiterInnen in China zu verbessern und menschenwürdig zu machen.

 

Die Aufgaben der Kampagne

  • Sie liefert KonsumentInnen Informationen über die Arbeitsbedingungen in den Produktionsbetrieben der Spielzeugindustrie und lädt sie ein, ihre Konsumentenmacht zu nutzen.
  • Sie unterstützt ArbeiterInnen, BelegschaftsvertreterInnen und NGOs in China.
  • Sie übt Druck auf Spielzeug-Unternehmen aus, damit diese die Verantwortung für ihre Produktionskette übernehmen und sicherstellen, dass ihre Spielzeuge unter menschenwürdigen Bedingungen hergestellt werden.
  • Sie nützt gesetzliche Möglichkeiten zur Verbesserung von Arbeitsbedingungen und setzt sich für die Einhaltung chinesischer und internationaler Arbeitsgesetze ein, die aus Regierungen und Unternehmen verantwortungsvolle ProduzentInnen und KonsumentInnen machen.
© fair spielt

© fair spielt

Die Forderungen der Kampagne

  • Einhaltung des nationalen Arbeitsrechts
  • ArbeiterInnen müssen einen schriftlichen Vertrag erhalten
  • Keine Zwangsarbeit
  • Keine Diskriminierung
  • Keine Kinderarbeit
  • Bezahlung eines „living wage“, d.h. eines Lohns, von dem die ArbeiterInnen und ihre Familien leben können
  • Keine exzessiven Arbeitszeiten
  • Betrieblicher Arbeits- und Gesundheitsschutz
  • Unternehmen müssen ihre Zulieferketten transparent machen
  • Unternehmen müssen die Verantwortung für die Einhaltung von menschenwürdigen Arbeitsbedingungen in ihrer gesamten Zulieferkette übernehmen
  • Verhaltenskodizes der Unternehmen müssen durch unabhängige sogenannte Multi-Stakeholder-Initiativen überprüft werden.

Machen Sie mit!

Unterstützen Sie uns bei unserer Arbeit und setzen Sie sich dafür ein, dass Unternehmen wissen, dass Sie KEIN Spielzeug kaufen möchten, bei dessen Produktion Menschen ausgebeutet werden.

Aktuell: Setzen Sie sich ein für faire Arbeitsbedingungen bei Disney Zulieferbetrieben und beteiligen Sie sich an unserer Unterschriftenaktion! Mehr dazu finden Sie hier.

Bei Interesse daran bitte einfach ein Email an spielsachen@suedwind.at senden und wir schicken Ihnen ausreichend Exemplare für sich selbst und andere Interessierte in Ihrem Umfeld zu.

 

Mehr Info unter: www.spielsachen-fair-machen.at

 

Archiv

Über die von uns 2007 in China vorgefundenen Produktionsbedingungen von Spielsachen können Sie sich hier informieren.

 

 

                                                   

  Dieses Projekt wird mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union erstellt. Die darin vertretenen Standpunkte geben die Ansicht der Südwind Agentur wieder und stellen somit in keiner Weise die offizielle Meinung der Europäischen Union dar.

News

Update zum Disney Appeal

"Spielsachen fair machen!" bedankt sich bei allen, die im Rahmen des im Juli gestarteten Aufrufs ein Protest-Mail an den Disney Chef Robert Iger versendet haben.

Die Spielzeugindustrie hat viele Schattenseiten Urgent Appeal: Tod bei Disney Zulieferer

Unterstützen Sie den Protest gegen tödliche Arbeitsbedingungen in chinesichen Spielzeugfabriken, die für Disney produzieren!
Senden Sie hier Ihre Protestmail an Disney!

Kontakt

Dr.a Claudia Bonk
Tel.: 01 405 55 15 323
E-Mail:claudia.bonk@suedwind.at