Südwind nimmt Stellung
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| Manifest "Für die Zukunft der Einen Welt" |
| Südwind Positionspapier für eine sozial und ökologisch nachhaltige Fischereipolitik30 Prozent der Fischbestände sind vollkommen überfischt und 57% stehen knapp davor. Fischgründe in Entwicklungsländern. Fischgründe in Entwicklungsländern – insbesondere die vor den westafrikanischen Küsten – sind weltweit die am stärksten überfischten.Als weltgrößter Importmarkt für Fisch und Fischprodukte trägt die EU eine besondere Verant-wortung für die globale Fischerei.
Südwind Positionspapier zu Entwicklungspolitik und EntwicklungszusammenarbeitGerade die Krisen der letzten Zeit haben sich die kritischen Positionen zu einem wachstumsorientierten Verständnis von Entwicklung verstärkt, einer Kritik, der wir uns voll anschließen und die in dem Positionspapier erläutert wird. Südwind Positionspapier zu "Bitterer Schokolade"Kakao gilt als drittwichtigster Rohstoff nach Erdöl und Kaffee. Für eine ökologisch nachhaltige und sozial gerechte und an den Menschenrechten ausgerichtete Produktionskette in der Kakao- und Schokoladenbranche braucht es Anstrengungen von Politik, Unternehmen/Privatsektor und Zivilgesellschaft/KonsumentInnen. Steuergerechtigkeit und Regulierungen statt KaputtsparenDie tiefe ökonomische Krise bedroht zahlreiche Volkswirtschaften und Menschen in Europa aber auch in anderen Teilen der Welt. Von den sogenannten Rettungsmaßnahmen profitieren nur wenige! Die Konzentration auf das Problem der Staatsverschuldung klammert die ungeregelten Finanzmärkte und ungleiche wirtschaftliche Entwicklungen aus – die sind es aber, die die weltweite Wirtschaftskrise verursacht haben. Darum drängen wir die österreichische Bundesregierung und das österreichische Parlament auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene für folgende grundlegende Änderungen einzutreten. Verbindliche Regeln für transnationale Unternehmen Ausbeuterische Löhne, Kinderarbeit und schädliche Giftstoffe für die Herstellung von T-Shirts, Blumen, Spielzeug oder Computer, Soja-Plantagen im illegal gerodeten Urwald für Tierfutter in Europa und Steuerskandale – diese und viele weitere Beispiele zeigen, dass unverantwortliche Handlungen von Unternehmen keine Einzelfälle, sondern trauriger Alltag sind. Um diese Fehlentwicklung aufzuhalten, tritt Südwind für verbindliche internationale und nationale Gesetze und Strukturen ein, die Unternehmen verpflichten sollen, die Menschenrechte sowie international anerkannte soziale und ökologische Standards einzuhalten. |
| Recht auf Ernährungssouveränität Die Agrarproduktion ist der Wirtschaftssektor mit der größten Auswirkung auf eine zukunftsfähige Welt. Für mehr als die Hälfte der Menschheit ist die Herstellung von Agrarprodukten die Lebensgrundlage. Sie muss entgegen der bisherigen Praxis daher in Zukunft sozial und ökologisch verträglich nach dem Grundsatz der Nachhaltigkeit organisiert werden. Südwind fordert deshalb, dass jedes Land ein Recht auf Ernährungssouveränität hat und der Schutz des lokalen Agrarmarktes zulässig ist. Exportsubventionen müssen eingestellt werden und sozial und ökologisch verträglich hergestellten Produkten aus „Entwicklungsländern“ ist ein privilegierter Zugang zu den Märkten der Industrieländer zu ermöglichen |
| MDGs Ziel Acht |

