Clean Clothes Kampagne
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Nähen für den Weltmarkt |
Unfaire Arbeitsbedingungen auf dem Weltmarkt für Bekleidung
Heute arbeiten weltweit etwa fünf Millionen Menschen - die Mehrzahl von ihnen Frauen - unterbezahlt und unter menschenunwürdigen, menschenrechtswidrigen Bedingungen in so genannten Weltmarktfabriken. ArbeiterInnen werden entlassen, wenn sie sich gewerkschaftlich organisieren oder gemeinsam um ihre Rechte kämpfen, haben kein Recht auf tarifliche Lohnabschlüsse, müssen Zwangsarbeit leisten oder Arbeitszeiten von mehr als 70 Stunden pro Woche akzeptieren. Im Falle einer Schwangerschaft droht ihnen die Entlassung und bei mehr als zwei Toilettengängen pro Tag erhalten sie Lohnabzüge. Viele Regierungen im Süden sind bereit diese Menschenrechtsverletzungen in den Weltmarktfabriken für Bekleidung zu tolerieren um Devisen für ihre maroden Staatskassen zu erhalten. | |||
| Parallel dazu werden in Folge der Globalisierung und wegfallender Import- und Exportzölle Standortverlagerungen in die Länder des Südens für transnationale Unternehmen immer leichter. Insbesondere die Arbeiterinnen in diesen Ländern sind auf Grund der Standortverlagerungen zunehmend mit sinkenden Löhnen, mit laufend schlechteren Gesundheits- und Sozialbedingungen und dem ständig steigenden Risiko eines Arbeitsplatzverlustes konfrontiert. | |||
Laufen für faire Arbeitsbedingungen | Ziele der Clean Clothes Kampagne | |||
| Unsere Projektstrategie besteht daher in der Erreichung der Menschen über persönliche Betroffenheit und dem Schaffen von Bewusstsein dahingehend, dass gemeinsames Auftreten stark macht. Als erfolgreich hat sich in der Vergangenheit zudem ein kombiniertes Vorgehen aus Druck seitens der KonsumentInnen und gezielten Gesprächen mit den Unternehmen herausgestellt.
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